Igeler Säule UNESCO Weltkulturerbe

Igel

Inhalte teilen:

Wie durch ein Wunder blieb sie rund 1.800 Jahre an Ort und Stelle erhalten: Die Igeler Säule erzählt Geschichten aus dem Leben einer reichen Trierer Tuchhändlerfamilie und gehört heute zum Weltkulturerbe der UNESCO. 23 Meter ragt das Pfeilergrabmal empor, stand an einer alten Römerstraße und markierte möglicherweise den „Grabgarten“ der Familie. Das Monument wird auf die Zeit um 220 n. Chr. datiert und war einst bunt bemalt.

Auf der Seite zur Straße hin sehen Sie eine Abschiedsszene: Ein Junge reicht seinem Vater die Hand. Andere Reliefbilder stellen Alltagsszenen aus dem Unternehmeralltag dar: Tuch wird geprüft, Geldgeschäfte werden getätigt, Ballen geschnürt und Waren zu Land und zu Wasser transportiert. Die Familie der Secundinier betrieben offensichtlich weithin Handel, und es ist belegt, dass Stoffe aus der Gegend bis nach Rom exportiert wurden. Die Tuchwaren wurden dort wohl nicht als Luxusware gehandelt, aber als warme, wind- und regenfeste Outdoorbekleidung geschätzt. Kein Wunder also, dass die Secundinier zu Wohlstand kamen.

Wenn Sie weiter Richtung Luxemburg fahren, können Sie ganz in der Nähe noch einen Grabtempel besichtigen.

Eine Station der Straßen der Römer.

 

Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar bis 31. Dezember

    Die Igeler Säule ist jederzeit frei zugänglich.

Ort

Igel

Kontakt

Igeler Säule
Trierer Straße 41
54298 Igel
Telefon: (0049)6501 602 666

zur WebsiteE-Mail verfassen

Planen Sie Ihre Anreise

Route anzeigen per Google Maps

Reisen mit der Deutschen Bahn

Das könnte Sie auch interessieren

Hochburg, © Deutsch Luxemburgische Tourist info

Keltische Hochburg

Die Hochburg war zu keltischer Zeit eine Bergbefestigung. Sie gliedert sich in drei Teile: eine langgestreckte Vorburg mit kurzem niedrigem Vorwall und Graben, die durch einen mächtigen, bis zu 5,5 m hohem Abschnittswall mit vorgelagertem Graben gekennzeichnet wird, und die an der Ostspitze vermutlich erst im Mittelalter angelegte Oberburg. Vom höchsten Punkt der Spitze überblickt man nicht nur das Kylltal, sondern bei gutem Wetter auch die Höhen des südlichen Moselufers bis hin zu den ansteigenden Bergen des Hunsrücks.

Kapelle, © Deutsch Luxemburgische Tourist Info

Kreuzkapelle Zemmer-Schleidweiler

Die neugotische Kreuzkapelle im Ortsteil Schleidweiler wurde im Jahr 1894 gebaut. Ein Kreuzweg mit 14 Stationen aus individuell gestalteten Sandsteinpfeilern führt zur Kreuzkapelle, die über Schleidweiler thront. Beginnend im Kernbereich Schleidweiler begleitet den Besucher 14 Kreuzwegstationen zur Kreuzkapelle. An der Kreuzkapelle auf dem Bergrücken angekommen wird der Besucher mit einen wunderschönen Blick über die "Fidei" - vom Meulenwald bis ins Bitburger Land - belohnt.